Der Bund steht in der Pflicht zu einer konstruktiven Lösung der drohenden Kunstverkäufe in NRW beizutragen

Anlässlich der Tagung des Runden Tisches über den drohenden Verkauf der Portigon-Sammlung in NRW am Donnerstag, den 05.02.2015 erklärt Ulle Schauws, Sprecherin für Kulturpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Die Ergebnisse des Runden Tisches über den drohenden Verkauf der Portigon-Sammlung in NRW sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bis zum Sommer sollen nun Modelle geprüft werden, wie die Kunstwerke aus der Sammlung der ehemaligen WestLB in eine Stiftung übergehen können. Der von Seiten der Grünen in NRW eingebrachte Vorschlag die Kunstsammlung der WestLB dabei der Kunstsammlung NRW zu übertragen wäre hierbei eine Ideallösung, die wir von Bundesseite unterstützen.

Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist jetzt in der Pflicht nicht weiter die vermeintlichen Fehler der Landesregierung NRW zu kritisieren, sondern aktiv zu einem positiven Ausgang der Verhandlungen beizutragen. Der Bund steht nicht zuletzt als stiller Gesellschafter der Portigon AG in der Verantwortung. Frau Grütters muss nun ihren Einfluss gegenüber dem Bundesfinanzministerium gelten machen und zeigen dass ihr die Kunstsammlung aus NRW wirklich am Herzen liegt.

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