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Gewalt bleibt oft unsichtbar – besonders gegen Frauen und queere Menschen.

09.02.2026
Ulle Schauws lehnt mit verschränkten Armen an einer Wand und trägt einen hellen Blazer über einem Rollkragenpullover

Gewalt bleibt oft unsichtbar – besonders gegen Frauen und queere Menschen.

Die Dunkelfeldbefragung LeSuBiA zeigt: Nur ein Bruchteil der Taten werden angezeigt. Das gilt besonders in Partnerschaften, bei sexualisierter Gewalt und digitaler Gewalt. Hier zeigen sich große Lücken. Viele Betroffene erzeigen aber keine Anzeige – aus Angst oder Scham.

Dabei erleben vor allem Frauen häufiger und schwerer Gewalt, das gilt vor allem für Frauen mit Migrationshintergrund. Auch queere Menschen sind besonders gefährdet. Daher ist es unverständlich, dass die Bundesregierung wichtige Programme, wie z.B. den Aktionsplan Queer Leben nicht weiterführen will.

Wir dürfen nicht wegsehen. Wir brauchen: Prävention & Aufklärung, verpflichtende Schulungen für Polizei und Fachkräfte, bessere Unterstützung und Sichtbarkeit für Betroffene!

Aktuell zeigen uns die Epstein-Akten, wie Gewalt gegen Frauen über Jahre unsichtbar bleibt, wenn Machtverhältnisse und strukturelle Abhängigkeiten unterschätzt werden. Wer Gewalt wirksam bekämpfen will, muss genau hinschauen und Betroffenen konsequent glauben.